Die Landeshauptstadt Erfurt liegt heute den vierten Werktag in Folge unter einem Inzidenzwert von 150. Setzt sich diese Entwicklung fort, darf der Einzelhandel ab Montag mit Auflagen öffnen.

 

Shopping mit Terminvergabe möglich.

 

Das Infektionsschutzgesetz des Bundes, das die Maßnahmen ab einem Inzidenzwert von über 100 regelt, sieht vor, dass der Einzelhandel unter dem Wert von 150 öffnen darf, wenn die Kunden mit den Geschäftsinhabern einen Termin vereinbaren, einen Negativtest vorlegen und einen Mund- Nasenschutz tragen. Die entsprechenden Tests können in den vielen Teststellen im Stadtgebiet kostenfrei durchgeführt werden. Eine aktuelle Übersicht ist auf www.erfurt.de/ef138032 zu finden. Auf dieser Seite können Interessierte ebenfalls in Erfahrung bringen, ob vorab ein Termin zum Testen vereinbart werden muss oder ein Test ohne Termin möglich ist.

 

Das Testergebnis darf beim Shoppen nicht älter als 24 Stunden sein. Tests, die berufsbedingt vom medizinischen Personal durchgeführt werden und nicht älter als 24 Stunden sind, sind ebenfalls gültig. Vollständig Geimpfte (zwei Wochen nach Zweitimpfung) und Genesene legen den Impfnachweis bzw. den Nachweis über die Infektion vor.

 

In den Geschäften müssen zusätzlich die Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden erfasst werden.

 

Das Infektionsschutzgesetz regelt, wie viele Kunden sich gleichzeitig in einem Geschäft aufhalten dürfen. Hier gilt bei mehreren Einzelterminen: pro 40 m² ein Kunde. Die Einzeltermine können von den Angehörigen eines gemeinsamen Haushaltes wahrgenommen werden.

 

(Pressemitteilung der Stadtverwaltung Erfurt vom 12.05.2021)

 

Da die Landeshauptstadt Erfurt mit dem 7-Tage-Inzidenzwert in den letzten drei Tagen über 165 lag, sind nach § 28b IfSG Kindertagesstätten und Schulen zu schließen. Es kommt zur Phase "Rot".

 

Notbetreuung wird eingerichtet.

 

Im Rahmen der Umsetzung des geänderten Bundesinfektionsschutzgesetzes gilt ab Montag, dem 26. April, folgendes:

 

Da die Landeshauptstadt Erfurt mit dem 7-Tage-Inzidenzwert in den letzten drei Tagen über 165 lag, sind nach § 28b IfSG Kindertagesstätten und Schulen zu schließen. Es findet die Phase "Rot" gemäß § 42 KiJuSSp-VO Anwendung.

 

Die Durchführung von Präsenzunterricht in den Schulen ist grundsätzlich untersagt. Abschlussklassen und Förderschulen sind davon ausgenommen, diese können weiter im Wechselunterricht beschult werden.

 

Eine Notbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen ist entsprechend den Vorgaben des § 43 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-Vo einschließlich des Abs.3 einzurichten.

 

Auch die Landeshauptstadt ist von dieser kurzfristigen Umsetzung des Bundesinfektionsschutzgesetzes überrascht worden.

 

(Pressemitteilung der Stadtverwaltung Erfurt vom 23.04.2021)

 

Zum Start der BUGA am 23. April 2021 passt die EVAG ihr Liniennetz an. Die Stadtbahn-Linie 2 wird zur BUGA-Linie und verkehrt vom P+R-Platz Messe zum Wiesenhügel. Die Stadtbahn-Linie 4 verkehrt von Bindersleben zum Ringelberg. Dadurch kommt es auch zu Fahrplananpassungen auf der Linie 92.

 

Linie 92: Flughafen - Töttelstädt

 

Linie 92: Töttelstädt - Flughafen

 

Netzplan Erfurt ab 23.04.2021

 

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein will den Einzelhändlern seiner Stadt die Möglichkeit bieten, zwei Tage lang ihre Geschäfte für Kundschaft zu öffnen, die negativ auf Covid-19 getestet wurde. Die Stadtverwaltung plant dafür in der nächsten oder übernächsten Woche an Freitag und Samstag (12. und 13. März. oder 19. und 20. März) mehrere mobile Teststellen in der Innenstadt zu errichten, an denen sich einkaufswillige Erfurterinnen und Erfurter kostenlos testen lassen können.

 

Stadt finanziert Schnelltests für Tausende Kunden - „Wir müssen den Einzelhändlern die Chance bieten, wieder Geld zu verdienen. Andererseits wollen wir durch das Einkaufserlebnis auch die Stimmung in der Erfurter Bevölkerung heben. Die Menschen haben es sich verdient“, sagte Bausewein.

 

Der Oberbürgermeister hofft mit diesem „Erfurter Modell zur Ladenöffnung“ ein „Vorbild für andere Städte in Thüringen und ganz Deutschland“ zu werden. Trotz schwieriger Haushaltslage will sich die Stadtverwaltung Erfurt dieses „Experiment mit kalkulierbaren Risiko“ (Bausewein) eine sechsstellige Summe für die Schnelltests kosten lassen. „Dadurch, dass wir ganz aktuell testen, ziehen wir einen Schutzschild ein. Nur, wer negativ getestet wird, darf auch einkaufen.“ Voraussetzung für die beiden Einkaufstage ist allerding die Zustimmung des Landes Thüringen. Ohne diese funktioniert es nicht. Nach den bisherigen Bestimmungen ist solch eine Ladenöffnung in Thüringen verboten. Oberbürgermeister Bausewein will sich beim Land und auch direkt bei Ministerpräsident Bodo Ramelow für eine Ausnahmeregelung einsetzen.

 

Da die Stadt mit einem großen Ansturm von deutlich mehr als 10.000 Kunden rechnet, wird das Angebot der kostenlosen Tests nur für Bürger mit Wohnort Erfurt gelten. Diese müssen sich deshalb an den Teststellen auch ausweisen. Wer negativ getestet wird, der bekommt ein stark klebendes Band an den Arm, mit denen er sich bei den Einzelhändlern ausweisen kann. Alle Menschen, die positiv getestet werden, werden vom Gesundheitsamt mit einem PCR-Test nachgetestet. Sollte dieser ebenfalls positiv sein, läuft die übliche Maschinerie an – mit Quarantäne und Kontaktnachverfolgung, um Infektionsketten zu unterbinden. „Unser Gesundheitsamt rechnet an beiden Tagen mit einigen positiven Fällen, die sonst nicht auffallen würden. Es hat sich ganz klar für die Einkaufsaktion ausgesprochen. Denn für das Gesundheitsamt ist sie auch ein Massentest durch die Hintertür“, so Bausewein.

 

Eine weitere Voraussetzung neben der Genehmigung durch das Land ist, dass sich die Einzelhändler und Ladenbesitzer an den beiden Tagen auch an die „Spielregeln“ halten. So dürfen sie ausschließlich Kunden mit Armband in ihre Läden lassen. Außerdem müssen sie die üblichen Infektionsschutz-Vorkehrungen einhalten. Der Stadtordnungsdienst wird das Einlassmanagement kontrollieren und bei Verstößen auch als Ordnungswidrigkeit ahnden. Beim heutigen Arbeitsgespräch wurde der Vorschlag von Oberbürgermeister Bausewein vom Citymanagement Erfurt e. V. und der IHK Erfurt begeistert aufgenommen. Die Handelnden sagten dem OB ihre volle Unterstützung zu. So werden Einzelhändlerinnen eine Konzeption erarbeiten, die in eine Gesamtkonzeption der Stadtverwaltung einfließt. Für die Stadt wird sich die Abteilung Wirtschaftsförderung um die Vorbereitung der beiden Einkaufstage kümmern. Die Tests, so viel ist schon klar, sollen von einem externen Dienstleister vorgenommen werden. Das Erfurter Gesundheitsamt kümmert sich um mögliche Nachtestungen, Quarantäne und Nachverfolgung. „Wenn das Experiment funktioniert, es keinen Anstieg der Inzidenz in Erfurt gibt sowie eine zufriedene Kundschaft und Händler, dann könnte dieses Erfurter Modell in Folge auch ausgebaut werden. So wäre es denkbar, dass die Gastronomen bei einer weiteren Auflage einbezogen werden“, blickte der Erfurter OB nach vorn.

 

(Pressemitteilung der Stadtverwaltung Erfurt vom 04.03.2021)

 

Die Stadt Erfurt hat heute den siebten Tag in Folge einen Inzidenzwert von unter 100. Damit beginnt ab morgen der Präsenzunterricht in allen Klassenstufen.

 

Die Bestätigung hierfür kam am Mittwochvormittag vom Bildungsministerium. Die Schulen wurden aufgefordert, die Erziehungsberechtigten zu informieren.

 

Der Schulstart am 4. März erfolgt im eingeschränkten Regelbetrieb, das heißt in Stufe gelb. Das beinhaltet zum Beispiel, dass Risikopersonen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen müssen. „Eltern, die begründete Sorge haben, ihr Kind zum Beispiel aufgrund einer chronischen Erkrankungen zur Schule zu schicken, können es auf Antrag weiterhin zu Hause unterrichten“, so Winnie Melzer, kommissarische Leiterin des Erfurter Gesundheitsamtes.

 

Erneute Schulschließungen stehen im Raum, wenn der Inzidenzwert über 150 steigt. „Dann muss das Infektionsgeschehen konkret in Hinblick auf die Schulen beurteilt werden. Eine Entscheidung ist zum Beispiel davon abhängig, ob es vermehrt Ausbrüche gibt, ob Ansteckungswege nachvollziehbar sind und sich der Kreis der betroffenen Personen gut abgrenzen lässt.“, so Melzer. Ab einer Inzidenz von 200, so gibt es der Freistaat vor, sind Schulen zu schließen.

 

(Pressemitteilung der Stadtverwaltung Erfurt vom 03.03.2021)

 

Sonderfahrplan bis 7. Februar 2021

 

Ab 8. Februar werden wieder mehr Schülern in Notbetreuung und Präsenzunterricht erwartet. Deshalb gilt ab Montag bei Stadtbahn und Bus wieder der Standardfahrplan. Auf den Stadtbahn-Linien 2, 4 und 5 entfallen einige wenige Fahrten am Morgen. Alle Fahrten mit der Kennzeichnung "nur an Schultagen" finden nicht statt. Freitag und Samstag bleibt es im Abend- und Nachtverkehr ab 22:00 Uhr aber vorerst bei Reduzierungen im Fahrplanangebot. Für die Fahrplanauskunft am Freitag- und Samstagabend ab 22 Uhr nutzt bitte den Routenplaner auf der Webseite der EVAG oder die EVAG-App "Erfurt mobil". Alle anderen Fahrpläne findet ihr wie gewohnt unter https://www.evag-erfurt.de/fahrplaene.