|
1986 In diesem Jahr wurde der durch den Wirbelsturm 1984 vernichtete Kirchturm neu erbaut. Dieser ist nicht mehr so hoch wie all seine Vorgänger, weil Geld und Baumaterial, vor allem Holz nicht so reichlich mehr zu beschaffen war. Auf dem Kirchhof wurden 20 Kastanienbäume gepflanzt.
1987 Nördlich vom Ort wurden Vermessungsarbeiten zur Errichtung von Kleingartenanlagen ohne Einwilligung der Landeigentümer durchgeführt. Die Entschädigung der Eigentümer wurde erst mit der Wiedervereinigung möglich.
1988 Die alte Brücke am Friedhof über den Weißbach wird durch eine neue ersetzt.
1989 Auf Anordnung des Rates des Kreises Erfurt-Land wird mit dem Bau von drei Kleingartenanlagen begonnen. Die Eigentümer des Landes werden dazu nicht befragt.
Mit einer Festsitzung wird der 40. Jahrestag der DDR begangen. Es ist die letzte politische Veranstaltung in der Gemeinde vor der Wiedervereinigung.
1991 In Folge der Wende in der DDR (9. November 1989) und der Wiedervereinigung Deutschlands (3. Oktober 1990) wurde am 26. April 1991 aus den LPGs Pflanzenproduktion und Tierproduktion sowie dem Mischfutterwerk die AGRO - Agrarprodukt- und Handel GmbH Töttelstädt gegründet.
1993 Von Bienstädt bis zum Töttelstädter Friedhof wird eine Abwasserleitung verlegt. Die in den Jahren 1934/35 gebaute Kanalisation muss teilweise erneuert werden. Auch die 1871 errichtete Leichenhalle entspricht nicht mehr den Anforderungen. Sie wird abgerissen und an gleicher Stelle neu gebaut.
1994 Töttelstädt wird am 12. Oktober zur Landeshauptstadt Erfurt eingemeindet.
1995 Beginn mit der Erneuerung des Telefonnetzes. Der Wasserhochbehälter musste auch instand gesetzt werden.
1996 Mit Beginn der Herbstferien wird die Schule geschlossen. Die Schüler werden auf Schulen im Stadtgebiet von Erfurt und in anderen Orten verteilt.
1997 Beginn der Erneuerung der Hauptwasserleitung und der Hausanschlüsse vom Obertor bis zum Erfurter Tor. Die alte, seit 1914 bestehende Wasserleitung entspricht nicht mehr den Erfordernissen.
Erschließungsarbeiten für das neue Wohngebiet mit 45 geplanten Häusern an der Straße rechts nach Witterda mit den Straßen "Auf dem Sauenborn" und "Zum Windgraben".
1998 Das 1937 erbaute Gemeindebackhaus, zu DDR-Zeiten als Konsumverkaufsstelle genutzt, wird zum Bürgerhaus umgebaut. Die Räumlichkeiten stehen jetzt dem Ortschaftsrat, Vereinen und Bürgern zur Verfügung.
Am 2. September erfolgt der erste Spatenstich für das Wohngebiet "Am Sauenborn".
1. Dezember: Neuordnung der Hausnummern und Änderung von Straßennamen aufgrund von mehrfach vorkommenden Straßennamen im Stadtgebiet von Erfurt nach den Eingemeindungen von vielen Ortschaften.
1999 "Am Sauenborn" werden 20 Neubauten errichtet. Auch innerhalb der Ortslage entstehen neue Wohnhäuser. Töttelstädt wird an die Erdgasversorgung angeschlossen.
Zur Verbesserung des Funkverkehrs wird am Erfurter Tor ein 26 Meter hoher Mast gesetzt. Eine provisorische Brücke wird neben der Weißbachbrücke am Untertor gebaut.
|